Übersicht

Erfahre mehr über die Gesetze in Florida, die sich auf SMS-Marketing auswirken, darunter der Florida Telephone Solicitation Act (FTSA), auch bekannt als Floridas „Mini-TCPA“.

Diese Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken und sollten nicht als Rechtsberatung ausgelegt werden. Die bereitgestellten Inhalte sind allgemeiner Natur und spiegeln möglicherweise nicht die aktuellen Informationen wider. Klaviyo empfiehlt dringend eine qualifizierte Rechtsberatung, um sicherzustellen, dass du bei der Nutzung unserer Services die geltenden Gesetze und Auflagen einhältst.

Wichtige Änderungen

Mit Wirkung zum 1. Juli 2021 erließ der Bundesstaat Florida ein neues Gesetz, das im Wesentlichen eine strengere Version des bundesweiten Telephone Consumer Protection Act (TCPA) ist. Das Gesetz CS/SB 1120, bekannt als Floridas „Mini-TCPA“,“ setzt engere Grenzen dafür, an wen du senden kannst und wann, sowie dafür, wie viele Nachrichten Empfänger*innen in einem bestimmten Zeitraum erhalten können.

Floridas Mini-TCPA führte mehrere wichtige Unterscheidungen gegenüber den Anforderungen des bundesweiten TCPA ein. In den folgenden Abschnitten findest du einen Überblick über die wichtigsten Unterschiede zwischen den 2 Gesetzen.

Längere Ruhezeiten: 20:00 Uhr bis 8:00 Uhr

Das Gesetz erlaubt Anrufe oder SMS nur zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr in der Zeitzone der Empfänger*innen (verkürzt von 8:00 Uhr bis 21:00 Uhr im bundesweiten TCPA). Beachte, dass Florida zwei Zeitzonen umfasst: Eastern und Central.

Um Compliance- und Versand-Best-Practices einzuhalten, aktiviert Klaviyo Ruhezeiten für Flows automatisch und verhindert so, dass SMS-Flows vor 11:00 Uhr und nach 20:00 Uhr gesendet werden (unter Verwendung der Eastern Time in den USA und Kanada sowie der Australian Eastern Time in Australien).

Texte auf 3 Versuche innerhalb eines rollierenden 24-Stunden-Zeitraums beschränken

Das Gesetz beschränkt Marketer*innen auf 3 Versuche, eine*n Empfänger*in (per Anruf oder SMS) innerhalb eines fortlaufenden 24-Stunden-Zeitraums zu kontaktieren. Dies gilt auch, wenn ein Unternehmen von unterschiedlichen Nummern aus anruft oder SMS sendet.

Unterbinden des Ausblendens der Anrufer*in oder Absender*in

Das Gesetz verbietet es Marketer*innen, ihre Identität oder Nummer absichtlich zu verbergen.

Es gibt vermehrt Behauptungen, dass alle Absendernummern anrufbar sein sollten. Wenn deine Nummer also keine Anrufe empfangen kann, solltest du in Erwägung ziehen, Anrufe an eine andere Nummer weiterzuleiten.

Zusätzliche präventive Maßnahmen

Basierend auf der aktuellen Rechtslage empfiehlt Klaviyo außerdem, dass Marketer*innen, die Florida-Bewohner*innen kontaktieren, in ihren ausgehenden Nachrichten eine Telefonnummer angeben, unter der sie telefonisch erreichbar sind.

Sie müssen diese anrufbare Nummer außerdem regelmäßig an Kund*innen kommunizieren, damit diese in angemessenem Umfang über die anrufbare Nummer informiert sind, und ihr Konto auf eingehende Nachrichten von Kund*innen überwachen, die versuchen, Kontakt aufzunehmen.

Wen die Mini-TCPA abdeckt

Das Gesetz geht davon aus, dass alle Anrufe oder SMS an eine Vorwahl aus Florida entweder:

  • Ein*e Einwohner*in aus Florida
  • Jemand in Florida zu diesem Zeitpunkt

Beide Gruppen fallen unter dieses Gesetz, was den Pool potenzieller Kläger*innen möglicherweise vergrößert.

Außerdem gewährt dieses Gesetz – ähnlich wie der TCPA – geschädigten Parteien ein privates Klagerecht. Eine klagende Partei, die den Fall gewinnt, kann:

  • Eine einstweilige Verfügung gegen die andere Partei erwirken
  • Ihre tatsächlichen finanziellen Schäden oder 500,00 $ (oder 1.500,00 $ bei vorsätzlichen Verstößen) geltend machen – je nachdem, welcher Betrag höher ist – sowie Anwaltsgebühren und -kosten

Best Practices für Klaviyo SMS

Auch wenn wir empfehlen, eine*n Anwält*in zu konsultieren, um sicherzustellen, dass dein Textnachrichten-Programm dem Oklahoma mini-TCPA, anderen SMS-Gesetzen und -Vorschriften sowie den Anforderungen der Mobilfunkanbieter entspricht, gibt es einige allgemeine Richtlinien und Best Practices, an die du dich halten kannst:

Best Practices:

  • Hole immer eine ausdrückliche Einwilligung ein, indem du überall dort, wo du SMS-Einwilligungen sammelst, eine klare und deutlich sichtbare Offenlegungserklärung verwendest.
  • Lass Ruhezeiten für Flows für jeden nicht transaktionalen Flow aktiviert. 
  • Sende für keine Kampagne vor 8:00 Uhr oder nach 20:00 Uhr (in der lokalen Zeit der empfangenden Person).
  • Verwende Smart Sending, um zu begrenzen, wie viele SMS-Nachrichten ein*e Abonnent*in innerhalb von 24 Stunden erhalten kann.
  • Füge für deine gebührenfreie Rufnummer eine Anrufweiterleitungsnummer hinzu.
  • Befolge weitere Best Practices für SMS.

Weitere Ressourcen

  • So richtest du die Anrufweiterleitung für deine gebührenfreie Rufnummer ein

    Erhalte Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Einrichten der Rufumleitung für deine US-gebührenfreie Nummer. Die Implementierung einer Rufumleitung hat sich für Unternehmen bewährt, die SMS-Nachrichten in die Vereinigten Staaten versenden, da die Gesetze einiger Bundesstaaten zum Telemarketing so ausgelegt werden können, dass SMS-Empfänger*innen die Absendernummer von Textnachrichten anrufen können müssen.

  • Grundlagen: SMS-Compliance

    Verschaff dir einen Überblick über 7 wichtige Aspekte der SMS-Compliance.

  • So richtest du die Offenlegungserklärung für SMS ein

    Erfahre, wie du auf Kontoebene SMS-Disclosure-Sprache erstellst, die du ganz einfach zu deinen Anmeldeformularen und abonnieren-Seiten hinzufügen kannst.

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