Erfahre, welche Inhalte für SMS-Marketing nicht zulässig sind.

Diese Informationen dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken und sollten nicht als Rechtsberatung ausgelegt werden. Die bereitgestellten Inhalte sind allgemeiner Natur und spiegeln möglicherweise nicht die aktuellen Informationen wider. Klaviyo empfiehlt dringend eine qualifizierte Rechtsberatung, um sicherzustellen, dass du bei der Nutzung unserer Services die geltenden Gesetze und Auflagen einhältst.

Warum sind bestimmte Inhalte für SMS verboten?

SMS ist ein stark regulierter Kanal und unterliegt strengen Regeln, Vorschriften und Anforderungen der Mobilfunkanbieter. In Ländern wie den USA und Kanada sind bestimmte Nachrichteninhalte verboten und sollten unabhängig davon, wohin gesendet wird, unbedingt vermieden werden.

Auch Mobilfunkanbieter haben eigene Regeln dafür, was sie zulassen, und sie werden SMS- und MMS-Nachrichten ablehnen, die verbotene Inhalte enthalten.

Einige SMS-Inhalte unterliegen zusätzlichen Anforderungen, z. B. Verfahren zur Altersverifizierung.

Was ist, wenn mein Unternehmen in eine verbotene Kategorie fällt?

Für Unternehmen, die vollständig verboten sind (d. h., wenn es auch mit Altersverifizierung verboten ist), ist SMS möglicherweise nicht der passende Kanal, um deine Kund*innenbasis zu erreichen.

Klaviyo unterstützt derzeit in einigen Ländern Altersverifikation für Marken aus den Bereichen Schusswaffen, Tabak, Sex und Alkohol. Für alle anderen Anwendungsfälle für Altersverifikation empfehlen wir, für SMS einen Drittanbieter auszuprobieren. 

Verbotene SMS-Inhalte

Klaviyo untersagt die folgenden Nachrichtenkategorien für SMS und MMS. Bitte beachte, dass Mobilfunkanbieter*innen in der Regel nach diesen Inhalten sowohl in der Nachricht selbst als auch auf jeder Seite suchen, auf die die Nachricht verlinkt.

Gewinnspiele sind nur bei US-amerikanischen und kanadischen Kurzwahlnummern zulässig. Weitere Informationen zu Compliance-Anforderungen für Gewinnspiele und Wettbewerbe.

Auch wenn dein Use Case hier nicht aufgeführt ist, erhältst du möglicherweise einen Carrier-Verstoßfehler, wenn du zuvor hohe Opt-out-Raten (mehr als 2 %) hattest.

Außerdem müssen alle Nachrichten, die du sendest, den geltenden Gesetzen der Rechtsordnung entsprechen, in der sich die Empfänger*innen der Nachricht befinden; den geltenden Richtlinien oder Standards der Kommunikationsbranche; und Klaviyos Richtlinie zur akzeptablen Nutzung, die das Senden von Inhalten verbietet, die illegal, diskriminierend, hasserfüllt, obszön, anstößig, irreführend, betrügerisch, böswillig oder anderweitig anstößig sind.

Illegale oder eingeschränkte Substanzen

Diese Substanzen sind alle Substanzen, die bundesweit illegal sind, auf Bundesstaatenebene illegal sind oder in der Gerichtsbarkeit illegal sind, in der sich der*die Nachrichtenempfänger*in befindet. In einigen Fällen kann die Substanz legal sein, aber Alters- oder anderen Einschränkungen unterliegen.

  • CBD
  • Vaping
  • Verschreibungspflichtige Medikamente, die rechtlich nicht rezeptfrei verkauft werden dürfen
  • THC
  • Marihuana/Cannabis
  • Psychoaktive Pflanzen (z. B. Kratom)

SHAFT (Sex, Hate, Alcohol, Firearms, Tobacco)

SHAFT steht für:

  • Sex
  • Hass
  • Alkohol
  • Schusswaffen (einschließlich anderer Waffen)
  • Tabak

SHAFT-Inhalte sind mit Klaviyo SMS nicht zulässig, außer in bestimmten Ländern, in denen für diesen Anwendungsfall eine Altersverifizierung verfügbar ist. 

Sex

Alles, was eindeutig sexuell ist oder unangemessen ist

Hass

Enthält:

  • Diskriminierende Sprache
  • Hassbotschaften
  • Förderung von Gewalt

Alkohol

Alkohol umfasst Bier, Wein, Rum und andere Spirituosen.

Feuerwaffen

Enthält:

  • Sprengstoffe
  • Zubehör für Schusswaffen 
  • Munition
  • Holster
  • Ziele
  • Lektionen
  • Darstellungen von Gewalt
  • Waffen (z. B. taktische Messer)

Tabak

Enthält:

  • Vaping
  • Fanartikel

Feuerwerk

Explosive oder brennbare Produkte, die zur Anzeige verwendet werden.

Lead-Generierung durch Drittanbieter

Das Einholen einer ausdrücklichen schriftlichen Einwilligung zum Senden von SMS-Nachrichten ist ein Kernprinzip vieler Regeln und Vorschriften, die das Senden von SMS-Nachrichten regeln.

Der Kauf, Verkauf oder die Weitergabe von Verbraucher*innendaten ist strengstens untersagt. Das Unternehmen, das die Einwilligung von einer Kund*in eingeholt hat, ist das einzige Unternehmen, das berechtigt ist, dieser Kund*in SMS zu senden. „Cold“-Akquise ist die Ansprache potenzieller Kund*innen zur Anbahnung von Geschäften, die zuvor keinen Kontakt mit dem Unternehmen hatten, und ist strikt untersagt.

Hochrisiko-Finanzdienstleistungen

SMS-Nachrichten mit Funktionen zu Finanzanlageberatung oder -tipps sowie Informationen zu Krediten und Refinanzierungsoptionen sind verboten. Mobilfunkanbieter verbieten außerdem Nachrichten mit Links zu Spendenseiten.

Legitime Finanzinstitute können SMS gemäß bestimmten Einschränkungen verwenden und nutzen häufig Textbenachrichtigungen für verdächtige Kartenaktivitäten, Terminerinnerungen und andere transaktionale Nachrichten.

Zu den verbotenen Kategorien für Finanzdienstleistungsnachrichten mit hohem Risiko gehören:

  • Kryptowährung
  • Zahltagdarlehen
  • Kurzfristige Kredite mit hohem Zinssatz
  • Studienkredite
  • Auto- oder Hypothekendarlehen von Drittanbietern

Inkasso und Schuldenerlass

Fast alle Bemühungen zur Schuldenkonsolidierung und zum Schuldenerlass sind für SMS und MMS verboten.

Beim Inkasso kann nur das Unternehmen, dem die Forderung zusteht, Zahlungserinnerungen an säumige Zahler*innen senden, personalisierte Nachrichten mit Kontodetails versenden und Zahlungsbestätigungen nachverfolgen. Ein*e Dritte*r kann jedoch nicht versuchen, die Forderung für dich per SMS und MMS einzutreiben.

Beispiele für unzulässige Anwendungsfälle für Schuldeneintreibung und -erlasse sind:

  • Kreditreparaturprogramme
  • Inkasso durch eine*n Dritte*n
  • Schuldenkonsolidierung
  • Schuldenabbau

Glücksspiel

Glücksspielinhalte sind bei allen Nummerntypen untersagt, einschließlich Nachrichten zu:

  • Casino-Apps
  • Glücksspiel-Websites

Multi-Level-Marketing

Produkte, Dienstleistungen oder Inhalte für Multi-Level-Marketing (MLM), die häufig mit unerwünschten kommerziellen Nachrichten (Spam) in Verbindung stehen, sind verboten. Dazu gehören:

  • Multi-Level-Marketing, Netzwerkmarketing und Pyramidensysteme
  • Risikoinvestitionsprogramme
  • Work-from-Home-Programme
  • Angebote wie „Schnell reich werden“, „Vermögen aufbauen“ und „finanzielle Unabhängigkeit“

Politische Inhalte

Die Verwendung von SMS zum Senden von Nachrichten, die mit einer politischen Kampagne in Verbindung stehen, ist verboten. Dazu gehören:

  • Politische Werbung
  • Politische Haustürwerbung

    MM3 sendet

MM3-Nachrichten sind E-Mails, die in einer nicht E-Mail-basierten Form zu Kommunikationen mit einem Mobilgerät (z. B. Pagern und Mobiltelefonen) führen, wie z. B. einer empfangenen Textnachrichten.

Die FCC der Vereinigten Staaten führt hier eine Liste von „Do-not-email“-Domains. Von allen auf dieser FCC-Seite aufgeführten Domains ist zu erwarten, dass sie zu irgendeiner Form elektronischer Kommunikation mit der Endempfänger*in führen, wobei das Gerät ein Mobiltelefon oder Pager ist. Auch wenn es sich hierbei um E-Mail-Domains handelt, werden E-Mails, die an diese Domains gesendet werden, in SMS umgewandelt, und diese Art von mobilem Messaging ist ausdrücklich verboten. Klaviyo blockiert Sendungen an diese Domains automatisch.

Direkte Werbeaktion

Direkte Bewerbung bestimmter SHAFT-Produkte – z. B. durch Verweise auf ein bestimmtes Schusswaffenmodell, eine Alkoholmarke oder ein explizites Sexualprodukt – ist nicht zulässig.

Beispiele für verbotene Inhalte:

  • [BRAND]: Erhalte 10 % Rabatt auf alle AR-Gewehre – nur heute auf brand.com/ar-sale!
  • [BRAND]: Neue Gewehre im Angebot – klicke hier für Deals!

Weitere verbotene Inhalte umfassen  

  • Förderung von obszönem oder anstößigem Material: An obszönen, sexuell expliziten, pornografischen oder anderweitig unangemessenen Inhalten teilnehmen, sie fördern oder verbreiten.
    • Ebenfalls verboten: Aufforderung zu sexuellen Handlungen, Darstellungen oder Simulationen von sexuellen Handlungen (einschließlich Anleitungsvideos) oder jegliche sexuelle Inhalte, an denen Minderjährige beteiligt sind.
    • Vermeide das Senden von MMS mit expliziten Bildern.
  • Alkoholkonsum zu fördern oder Alkohol bei Minderjährigen zu bewerben.
  • Schusswaffen verwenden, um Einzelpersonen zu schaden, oder die illegale Nutzung oder den illegalen Kauf von Schusswaffen bewerben

Netzbetreiberanforderungen

Ja, bestimmte Carrier haben zusätzliche Einschränkungen für firearm-bezogenes Marketing. Konkret darfst du SMS nicht verwenden, um firearms oder firearm-Teile zu vermarkten, die nicht in allen 50 Bundesstaaten legal sind.

Wenn eine Textkampagne auf bestimmte eingeschränkte Schusswaffen verweist, z. B. auf Produkte im AR-Stil, können Netzbetreiber den gesamten zugehörigen Nachrichtenverkehr zur Überprüfung sofort stoppen (Maßnahme bei Schweregrad 0).

Nachrichten dürfen keine verbotenen Schusswaffen direkt bewerben oder auf Webseiten verlinken, die den Kauf dieser Artikel ermöglichen. Es ist jedoch erlaubt, URLs in Textnachrichten einzufügen, solange sie Nutzer*innen nicht auf Seiten weiterleiten, auf denen Schusswaffen oder Teile verkauft werden, die nicht bundesweit in den USA legal sind.

Welche SHAFT-Inhalte zulässig sind

Du kannst Werbe- oder transaktionale SMS-Nachrichten über deine Marke senden, solange der Inhalt SHAFT-Produkte nicht direkt bewirbt. Zum Beispiel ist es zulässig, für einen allgemeinen Sale zu werben oder Abonnent*innen zu deiner gesamten Produktlinie zu leiten – ohne auf bestimmte Produktartikel zu verweisen. Nachrichten müssen stets die geltenden Bundes- und Landesgesetze einhalten, erforderliche Opt-out-Anweisungen enthalten und lokale Altersbeschränkungen beachten. Beispiele für zulässige Inhalte:

  • [BRAND]: Riesen-Sommerschlussverkauf! Shoppe alle Kollektionen online unter https://brand.com.
  • [BRAND]: Kund*innenfavoriten sind wieder auf Lager! Sieh sie dir jetzt an.

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