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Erfahre, wie du Spamtraps aus deinem Konto entfernst und warum das wichtig ist.

Spamfallen sind gefälschte E-Mail-Adressen, die im Web existieren, um Personen zu finden, die möglicherweise unrechtmäßig Kontakte beziehen. Per Definition sollte eine Spamfallen-Adresse niemals interagieren oder sich für irgendetwas anmelden. Das sind einfach Posteingänge, die für Mailbox Providers (MBP) eingerichtet werden, damit diese deine Domain markieren können, wenn du an sie sendest. Spamfallen können in deiner Datenbank landen, wenn du eine extrem alte Liste (2 Jahre alt oder älter) importierst. Mit zunehmendem Alter der Adressen steigt das Risiko, Spamfallen zu importieren.

Wenn du das Risiko eliminierst, an Spamtraps zu senden, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, den Posteingang zu erreichen, was zu mehr Öffnungen, Klicks und letztlich zu mehr Geld führt. Klaviyo nutzt diese Tatsache, um alle Spamtraps in deiner Liste oder alle anderen Profile in deinem Konto zu identifizieren, die noch nie mit Engagement mit deiner Marke interagiert haben.

Warum du Spamtraps entfernen solltest

Das Senden an Spam Traps führt zu Problemen mit der Zustellbarkeit. Das erste und wichtigste Problem ist, dass E-Mails an Spam Traps das auslösende Moment für Blocklistings sind. Wenn du von einem der großen Anbieter blocklisted wirst, werden deine E-Mails komplett abgelehnt (und das kann auch andere Klaviyo Kund*innen betreffen).

Das zweite Problem entsteht durch das wiederholte Senden von E-Mails an Empfänger*innen ohne Engagement. Dadurch werden MBPs (z. B. Hotmail, Gmail, Outlook usw.) dazu veranlasst, neu zu bewerten, wo E-Mails von deiner Domain abgelegt werden (im Posteingang oder im Junk-/Spam-Ordner). Wenn viele Nachrichten an dieselben Adressen gesendet werden und sie nie mit diesen E-Mails deiner Marke interagieren, werten MBPs das als Zeichen dafür, dass sie deine E-Mails nicht erhalten möchten, und leiten sie wahrscheinlich in den Junk-/Spam-Ordner weiter. In den extremsten Fällen können sie sogar anfangen, Nachrichten von deiner Domain komplett zu blockieren, mit einem Bounce-Grund, in dem erwähnt wird, dass deine Marke „unerwünschte E-Mail“ sendet.

Außerdem verwenden filternde Unternehmen Spamfallen, um festzustellen, welche E-Mails sie im Spam-/Junk-Ordner platzieren sollten. In ihren Augen ist das ein Zeichen dafür, dass du E-Mail-Adressen nicht auf legitime Weise erhältst oder keine E-Mail-Best Practices befolgst. Noch schlimmer: Das Senden an Spamfallen kann dazu führen, dass Klaviyo-IPs auf Blocklists gesetzt werden. Das führt zu Problemen mit der Zustellbarkeit in unserer Infrastruktur und wirkt sich letztlich auf andere Klaviyo-Kund*innen aus, die Best Practices umzusetzen versuchen.

Spam Traps identifizieren

Es ist unmöglich, die spezifischen E-Mail-Adressen zu identifizieren, die Spamfallen sind, weil diese Informationen nicht veröffentlicht werden. MBPs wissen, dass, wenn sie die Standorte ihrer Fallen veröffentlichen, böswillige Akteur*innen Maßnahmen ergreifen werden, um sie zu vermeiden, indem sie Spamfallen herausfiltern, wodurch sie nutzlos werden. Daher musst du ein Segment der Profile erstellen, die nie Anzeichen von Kundenengagement gezeigt haben. Dieses Segment enthält alle potenziellen Spamfallen in deiner Liste. Erstelle dazu ein Segment von allen, die nie mit deiner Marke interagiert haben.

Button to create a never engaged segment on the action center
Button to create a never engaged segment on the action center

Da wir wissen, dass Spamfallen keine echten Personen sind, gibt es einige Dinge, die sie einfach nicht tun können. Eine Spamfalle wird niemals eine E-Mail öffnen oder anklicken, einen Checkout starten oder eine Bestellung aufgeben, Lead-Anzeigen ausfüllen, Support-Tickets eröffnen, Produktbewertungen hinterlassen oder ihr Passwort vergessen, da diese Ereignisse menschliches Handeln erfordern. Verwende das obige Segment als Grundlage und füge alle für dein Unternehmen relevanten Daten hinzu, die menschliche Interaktion erfordern.

Wenn du neu bei Klaviyo bist, stehen dir vielleicht nicht so viele Daten zur Verfügung. Wenn du jedoch vor deinem Beitritt zu uns E-Mails über einen E-Mail-Service-Provider versendet hast, mit dem Klaviyo integriert ist, kannst du diese Daten nutzen, wenn du ein unengagiertes Segment erstellst. Die untenstehenden Segmentbedingungen zeigen zum Beispiel ein Klaviyo-Konto, das mit dem vorherigen E-Mail-Service-Anbieter Mailchimp integriert ist:

Spam trap segment with Mailchimp conditions
Spam trap segment with Mailchimp conditions

Beachte, dass in dem obigen Segment jemand mindestens 10 Mailchimp-E-Mails erhalten haben muss, aber nur 1 Klaviyo Email. Das wäre eine gute Möglichkeit, inaktive Profile zu finden, wenn du als Absender*in neu bei Klaviyo bist, aber vorhandene Öffnungs-/Klickdaten von deinem früheren ESP hast.   

Wahrscheinlich wirst du in erster Linie Klaviyo-Daten, Daten aus Integrationen und alle Daten aus anderen benutzerdefinierten Eigenschaften nutzen, die du in dein Konto hochgeladen hast. Zum Beispiel kann es sein, dass du einzelne Profildaten in Klaviyo hochgeladen hast, die sich auf eine Aktion beziehen, die jemand ausgeführt hat. Wenn dir das vorliegt, kannst du diese Informationen auch nutzen, um Profile auszusortieren, die keine menschliche Aktion ausführen konnten. Ein Beispiel kann wie das Segment unten aussehen.

So entfernst du Spam-Traps

Sobald du das problematische Segment von Kontakten identifiziert hast, besteht der nächste Schritt beim Entfernen von Spamtraps aus deinem Konto darin, sie zu unterdrücken. Um diese Kontakte zu unterdrücken, befolge die folgenden Schritte:

  1. Gehe zu Listen und Segmente in Klaviyo.
  2. Klicke auf die drei Punkte neben dem Segment, das du unterdrücken möchtest.
  3. Klicke auf Aktuelle Mitglieder unterdrücken.

Weitere Ressourcen

  • Understanding spam traps

    Learn about spam traps and how to prevent sending to them, so you can protect your deliverability.

  • How to create a never engaged segment

    Learn how to identify your least engaged email subscribers, so you can avoid contacting them to improve and maintain your deliverability. Once you’ve identified them, consider excluding them from your marketing initiatives, sending them one final re-engagement attempt, or suppressing them during list cleaning. In this article, you will learn how to create this segment.

  • Understanding email deliverability

    Learn about email deliverability, including the steps you can take to establish a strong sender reputation so that your emails are delivered to the inbox.

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