So kombinierst du E-Mail, SMS und Push
Übersicht
Erfahre, wie du SMS, E-Mail und Push-Benachrichtigungen gemeinsam nutzen kannst, einschließlich dessen, was jeden Kanal einzigartig macht, was du zuerst senden solltest und mehr.
Unterschiede in jedem Kanal
E-Mail gibt es schon am längsten, und interessierte Website-Besucher*innen sind oft bereit, einem Unternehmen eine E-Mail-Adresse zu geben. Es gibt außerdem keine kanalspezifischen technischen Anforderungen, daher ist es ganz einfach, Abonnent*innen zu sammeln und zu senden.
Positiv | Negative |
Hat die größte Reichweite. | Nicht alle Empfänger*innen werden eine E-Mail lesen. |
Kann am häufigsten gesendet werden. | Sie weist die niedrigsten Kundenengagement-Raten auf. |
Ist für alle Unternehmen am einfachsten und oft am kostengünstigsten, um loszulegen. | Außerdem dauert es länger, bis Menschen die Nachricht öffnen, daher eignet sich E-Mail nicht für die Zustellung kritischer oder zeitkritischer Informationen. |
Ermöglicht eine große Vielfalt an Nachrichten (Verkauf, Informationen usw.). |
SMS
SMS ist ein relativ neuer Messaging-Kanal, wächst aber schnell. Die Beliebtheit variiert je nach Land, aber SMS werden immer häufiger und akzeptierter, und immer mehr Menschen sind bereit, Unternehmen von Jahr zu Jahr ihre Telefonnummer zu geben.
Positiv | Negative |
Es erreicht Abonnent*innen sofort und benachrichtigt die Empfänger*innen direkt, sobald die Nachricht zugestellt wird. | Für SMS gelten spezifische und strenge Compliance-Anforderungen, die die Erste Schritte einschüchternd wirken lassen können. |
Es ist dialogorientiert und locker und ermöglicht es, Nachrichten persönlicher zu senden. | SMS ist im Vergleich zu E-Mail in der Regel ein teurerer Messaging-Kanal. |
SMS hat tendenziell eine höhere Kundenengagement und Conversion-Rate als E-Mail. | Listenwachstum und Reichweite sind im Vergleich zu anderen Kanälen am langsamsten und am geringsten. |
Bestimmte Branchen (SHAFT) können kein SMS-Marketing verwenden, um ihre Kund*innen zu erreichen. Erfahre mehr über verbotene Branchen für SMS. |
Push-Benachrichtigungen
Einzigartig an Push-Benachrichtigungen ist, dass Abonnenten sie als hilfreich und nicht als rein verkaufsorientiert ansehen. Sie sind oft eine Erinnerung daran, wie der Abonnent das Beste aus deiner App herausholen kann, sei es, um ein persönliches Ziel zu erreichen oder die besten Angebote zu finden. Diese Wahrnehmung kann sich jedoch ändern, wenn der Abonnent überlastet wird oder wenn die Benachrichtigungen nicht relevant sind.
Positiv | Negative |
Push ist sofort und direkt, sodass du Kund*innen direkt auf ihrem Sperrbildschirm erreichen kannst. | Für die Nutzung von Push brauchst du eine App. Daher eignet sich diese Option eher für mittelgroße bis große Unternehmen als für ein Unternehmen, das gerade erst anfängt. |
Push gilt als weniger aufdringlich als SMS, da Nachrichten zugestellt werden können, ohne Nutzer*innen in ihrer aktuellen Aktivität zu unterbrechen. | Push hat in der Regel keine so große Reichweite wie SMS oder E-Mail, da Nutzer*innen sowohl die mobile App herunterladen als auch dem Erhalt von Benachrichtigungen zustimmen müssen. |
Im Gegensatz zu SMS ist Push nicht stark reguliert, daher können mehr Unternehmen (einschließlich solcher in SHAFT-Branchen) diesen Kanal nutzen. | Push-Nachrichten verschwinden, sobald sie geöffnet oder verworfen werden. Daher können sie nicht erneut aufgerufen werden, wie das bei E-Mail- und SMS-Nachrichten möglich ist. |
Der Hauptzweck von Push besteht darin, Personen in deine App zu bringen, und Push wird in der Regel als hilfreicher angesehen als E-Mail oder SMS. |
Zusammenfassung
Die Tabelle und das Bild unten fassen die wichtigsten Vorteile jedes Kanals zusammen.
SMS | Push | |
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Wann E-Mail vs. SMS vs. Push verwenden
In der Tabelle unten werden die besten Nachrichtentypen verglichen, die per E-Mail, SMS und Mobile Push gesendet werden können.
Du kannst jeden Kanal verwenden, um deine Nachricht zu übermitteln, aber ein Häkchen zeigt an, welcher Kanal bei jedem Nachrichtentyp normalerweise am besten abschneidet.
SMS | Push-Benachrichtigung | |||
Newsletter | ✔️ | |||
App-bezogene Nachrichten | ✔️ | |||
Wichtige Neuigkeiten (z. B. Meilensteine oder Updates) | ✔️ | ✔️ | ||
Produkteinführung
| Early Access | ✔️ | ✔️ | |
Allgemeine Ankündigung | ✔️ | ✔️ | ✔️ | |
Verkauf/Rabatte | Mehrtägige Sales | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
Flash-Sales | ✔️ | ✔️ | ||
Persönliche Rabatte (über Gutscheine) | ✔️ | ✔️ | ||
Blogbeiträge oder andere Longform-Inhalte | ✔️ | |||
Standortspezifische Ereignisse | Pop-up- oder zeitlich begrenzte Events | ✔️ | ✔️ | |
Ganztägige oder längere Veranstaltungen | ✔️ | ✔️ | ||
Benachrichtigungen über Produkte, die wieder auf Lager sind | ✔️ | ✔️ | ||
Updates zur Zustellung | ✔️ | ✔️ | ||
Erinnerungen (z. B. dein Lernziel erreichen, Infos zu einem Profil hinzufügen usw.) | ✔️ | |||
Umfragen oder Produktfeedback | ✔️ | ✔️ | ||
Abonnent*innen erfassen
Wenn es darum geht, deine Liste zu vergrößern, ist es wichtig zu berücksichtigen, wie du alle deine Kanäle zusammen nutzen kannst. Das umfasst nicht nur deine eigenen Kanäle wie E-Mail, SMS und Push, sondern auch Social Media.
Für E-Mail und SMS kannst du Formulare oder Abonnieren-Seiten auf verschiedene Weise nutzen. Du kannst sie zum Beispiel direkt auf deiner Website einbinden, aber auch über QR-Codes, Social-Media-Posts, E-Mail-Banner und mehr darauf verlinken.
Bei Push ist die einzige Möglichkeit, eine Einwilligung zu erhalten, in deiner App. Du kannst Menschen jedoch dazu ermutigen, deine App herunterzuladen, indem du dieselben Ansätze wie bei E-Mail und SMS nutzt. Statt dass ein QR-Code zu einem Anmeldeformular führt, könnte er Nutzer*innen beispielsweise zu deinem App-Eintrag weiterleiten.
Wen du ansprechen solltest
Der Schlüssel ist, Personen anzusprechen, die möglicherweise daran interessiert sind, sich für mehrere Kanäle anzumelden, z. B.:
- VIPs
- Neue Abonnenten
- Kürzliche Käufer
- Abonnent*innen für wieder auf Lager
- Abonnent*innen oder Kund*innen, die du zurückgewinnen möchtest (um zu sehen, ob sie über einen anderen Kanal von dir hören möchten)
- Personen, die Sales shoppen (um ihnen über andere Kanäle von deinen Deals zu erzählen)
- Mobile Nutzer*innen (für SMS oder Push)
Tipps zum Einholen einer Einwilligung
Wenn um Einwilligung gebeten wird, klar kommunizieren, wie sich die einzelnen Kanäle unterscheiden und welche Vorteile sie bieten. Du kannst:
- Biete besondere Anreize für die Anmeldung.
- Anmeldungen gamifizieren.
- Erstelle Schlüsselwörter für SMS als Teil einer versteckten Suche nach besonderen Rabatten.
- Belohne Personen basierend darauf, wie viele Kanäle sie abonniert haben.
- Füge eine Möglichkeit zum Opt-in in Momenten hinzu, in denen Besucher*innen vom Abonnieren profitieren können (beim Checkout, beim Abonnieren von Benachrichtigungen zu „wieder auf Lager“, wenn ein Sale oder ein Event startet usw.).
- Ermutige bestehende E-Mail- oder SMS-Abonnent*innen, deine mobile App herunterzuladen und sich für Updates anzumelden. Bonus: Richte dich an VIPs und behandle Push als exklusiven Kanal.
Ausrichten deiner Abonnent*innen
Unabhängig vom Kanal sollen sich deine Nachrichten personalisiert anfühlen. Du kannst für jeden Kanal dieselben Segmente erstellen und dann die Kriterien anpassen:
- Alle Abonnent*innen
- 1 Kanal abonniert (E-Mail, SMS oder Push-Benachrichtigungen)
- VIPs
- Geschlecht
- Alter
- Standort
- Präferenz, Interesse oder Hobby
- Mit Engagement/ohne Engagement aus 1 Kanal
Wenn du die Segmente neu erstellst, beachte, dass sie zwischen den Kanälen nicht identisch sein sollten.
- Die Zeitspannen für SMS- und Push-Benachrichtigungssegmente sollten kürzer sein als für E-Mail.
- Push kann je nach Einrichtung benutzerdefinierte Metriken (z. B. aktiv in der App) enthalten.
- Die wichtigste Kundenengagement-Metrik variiert je nach Kanal:
- E-Mail verwendet Öffnungsrate oder Klickrate.
- SMS verwenden die Klickrate.
- Push-Benachrichtigung verwendet Open Rate.
Alle 3 Kanäle zusammen bespielen
Wenn du alle 3 Kanäle benutzt, willst du nicht, dass mehrere Nachrichten auf einmal rausgehen. Stell dir vor, wie seltsam es wäre, gleichzeitig eine E-Mail, eine SMS und eine Push-Benachrichtigung von ein und demselben Unternehmen zu bekommen.
Wähle einen Kanal aus, den du beim Senden priorisieren möchtest. Sende ein Follow-up über andere Kanäle ein paar Stunden später und achte darauf, alle auszuschließen, die die frühere Nachricht erhalten haben.
Angenommen, es gibt einen Winterschlussverkauf in deiner App und auf deiner Website, der um 12 Uhr beginnt. Die Tabelle unten zeigt ein Beispiel dafür, wie verschiedene Gruppen über eigene Kanäle angesprochen werden können.
Kanal | Zeit | Zielgruppe | Details zur Nachricht |
Push | 12:00 Uhr | Alle Push-Abonnent*innen | „Leg dir einen Wintervorrat an, bevor es alle anderen tun. Bis zu 30 % Rabatt!“ |
SMS | 13:00 Uhr | SMS-Abonnent*innen, ohne Push-Abonnent*innen | „Fühl dich diesen Winter warm und gemütlich. Sichere dir bis Sonntag 30 % Rabatt.“ |
16:00 Uhr | Abonnent*innen mit Engagement, ohne alle, die in den letzten 4 Stunden gekauft haben. | „Diese Winterangebote heizen ein“ - Enthält Produktfotos, weitere Informationen zu den Artikeln und Bewertungen. |
Best Practice: Universelle Links und App-Links
Beim Senden von Nachrichten per E-Mail und/oder Textnachrichten empfehlen wir, universelle Links und App-Links zu verwenden.
Diese Links leiten deine Kund*innen zu Inhalten in deiner mobilen App oder, falls die App nicht installiert ist, zu denselben Inhalten auf deiner Website. So kannst du konsistente URLs über alle deine Marketing-Kanäle hinweg verwenden und gleichzeitig ein nahtloses Erlebnis für deine Kund*innen schaffen, unabhängig von ihrem Gerät.
Lies mehr darüber, wie du universelle iOS-Links und Android-App-Links einrichtest.